Unterscheidung der Geister

Irrungen und Wirrungen

Derzeit herrscht in Deutschland ein bunter Wirrwarr an Meinungen und es ist sehr schwer, die „Wahrheit“ rauszufiltern. Da mir selbst auch von all den kontroversen Aussagen der Kopf schwirrt, habe ich es zum Thema dieses Blogs gemacht.

Am 18.11.2020 wurde das Infektionsschutzgesetz im Parlament bestätigt. Tausende demonstrierten dagegen. Nach längerer Kritik versucht die Regierung die Corona-Maßnahmen gesetzlich zu untermauern. Viele sehen sich dabei ihrer Freiheitsrechte beraubt, andere haben sowieso kein Vertrauen in die Regierung, wieder andere sind für mehr Eigenverantwortung und ein Teil der Bevölkerung leugnet entweder die Corona-Pandemie vollkommen oder glaubt, dass diese nicht wirklich gefährlich ist und sieht damit die derzeitigen Einschränkungen als unbegründet an.

Was ist Wahrheit???

Um vielleicht ein wenig Klarheit zu bekommen, habe ich mal ein paar Punkte, die strittig sind, aufgegriffen:

Eigenverantwortung

Gefällt mir persönlich sehr gut. Immer wieder ärgere ich mich, dass den Menschen in unserem Staat die Eigenverantwortung abgenommen wird, weil so viel durch Gesetze reglementiert wird. In vielen Bereichen sollte sich der Staat meiner Meinung nach etwas mehr zurückhalten. Allerdings wenn es um den Schutz der Bevölkerung wie jetzt unter der Corona-Pandemie geht, dann wird das mit der Eigenverantwortung auch schwierig. Da wurde mit Stichtag ein Lockdown light bei uns in Deutschlang für November angekündigt und am Wochenende davor ist überall die Hölle los gewesen, weil man vor dem Lockdown noch mal feiern wollte. Da frage ich mich, ob da einige nicht kapiert haben, dass der Grund für den Lockdown steigende Infektionszahlen waren und dass es kein verantwortungsvoller Umgang ist, kurz vor den offiziellen Schließungen noch alles nicht zwingend Notwendige mitzunehmen. Manches funktioniert wohl doch nur mit Gesetzen!

Vertrauen in unseren Staat

Einige vertreten derzeit die Meinung, dass sie kein Vertrauen in unseren Staat haben, eine Regierung, die freiheitlich und rechtsstaatlich gewählt wurde. Wem würden solche Menschen denn gerne vertrauen? Dass es keine perfekten Menschen gibt, dass Kompromisse geschlossen werden müssen, macht doch nicht den ganzen Staat korrupt. Ja, einige Volksvertreter machen keinen guten „Staat“, aber deswegen ist doch das ganze System hier bei uns in Deutschland nicht verdorben. Gerade einige Christen tun sich mit unserem Staat schwer, weil der Glaube an Gott durch die Säkularisierung immer mehr aus dem Politikalltag verdrängt wird. Das ist aber nicht erst ein Phänomen unserer Zeit, sondern hat schon viel früher eingesetzt. Ich finde es auch nicht gut, dass man Gott immer weiter raus drängt, und glaube auch, dass das Folgen haben wird, aber derzeit ist es, wie es ist und wir müssen das Beste daraus machen.

Fakt ist auch: Jeder Christ darf seinen Glauben frei leben und verkünden! Dann sollten wir das auch tun! Wenn jedoch das Vertrauen in staatliche Institutionen immer weiter ausgehöhlt wird und bei breiten Teilen der Bevölkerung in Misstrauen gegen den Staat umschlägt, ist das sicher keine Lösung, die zu Stabilität in unserem Land beiträgt.

Corona Pandemie

Hier gibt es ein breites Spektrum an Meinungen, die reichen von Corona ist erfunden über Corona ist harmlos bis hin zu einer Weltverschwörung. Einige antworten auf die Frage, wie sie die Situation angesichts der Toten in Italien und den USA so verharmlosen können, damit, dass das schlicht mit dem schlechteren Gesundheitssystem dieser Staaten zusammenhänge. Aha, wieder was gelernt!

Auf der anderen Seite gibt es viele Menschen, die verunsichert sind und Angst vor der Krankheit haben, entweder weil sie zu Risikogruppen gehören oder jemanden kennen, der schwer krank wurde oder ist. Diese Menschen brauchen Zuwendung und Trost; sie wollen geschützt werden. Deswegen kam es zu einem erneuten Lockdown, nachdem die Infektionen nach dem Sommer massiv angestiegen sind. Die Menschen wurden aufgefordert, nicht notwendige Kontakte zu meiden und einen Mund-Nasenschutz in der Öffentlichkeit zu tragen. Einige Wirtschaftszweige wie die Freizeitindustrie (Urlaub, Restaurants, Kino u.a) wurden geschlossen.

Viele Gastronomen haben sicher Hygienekonzepte erarbeitet, die zielgerichtet sind, und es ist sicher hart, dass sie schließen müssen. Dazu stellte ich mir aber die Frage, wie würde ich entscheiden, welche Bereiche man schließt, um Kontakte zumindest an einigen Punkten aktiv zu unterbinden, ohne dabei das ganze System lahm zu legen? Puh, zum Glück muss ich solche Entscheigungen nicht treffen.

Thema Impfung

An dem Impfthema scheiden sich auch wieder die Geister.

Kürzlich erhielt ich einen Gebetsaufruf, der per whatsapp weiter geleitet wurde, von einem Pfarrer in Süditalien, der gehört hatte, dass in Deutschland eine Impfpflicht gegen Corona beschlossen werden soll. Er rief daraufhin zu intensivem Gebet auf: 5 barmherzige Rosenkränze täglich !!! Einerseits weiß ich nicht, ob das mit der Impfpflicht stimmt – ich habe bisher nur von Freiwilligkeit gehört, andererseits gehen mir bei Vorgaben wie, 5 Rosenkränze zu beten, die Nackenhaare hoch. Ich merke, dass ich mich unwohl fühle, weil es mir ein bisschen wie Magie vorkommt. Ich will hier aber keinem zu nahe treten.

Ich habe das Gefühl, dass es gerade Christen sind, die mit einer Impfung große Probleme haben. Sehen einige Christen mehr oder sind da auch einige paranoid angehaucht? – nach der Wahl in den USA wurde bekannt, dass fast 80% der evangelikalen Christen einen notorischen Lügner, Narzissten, Egomanen, Rassisten …. allen ernstes gewählt haben, nur weil er ihnen „versprach“, Abtreibungen weiter zu verbieten. Fakt ist aber: Frauen in Not sind diesem Mann total egal!! Und ob er wirklich religiös und christlich denkt, zweifle ich auch an. Diese Tatsache lässt mich aber auch an der Glaubwürdigkeit einiger Christen stark zweifeln.

Letzte Woche hatte ich ein Gespräch mit einem erfahrenen Mediziner, der von einem Silberstreif am Horizont bezüglich der nun doch zügigen Impffortschritte sprach. Seine Augen leuchteten. Ich halte diesen Arzt für vertrauenswürdig und fragte ihn, was er davon hält, dass viele Menschen sich nicht impfen lassen wollen, da sie an der Sicherheit des Impfstoffs ihre Zweifel haben. Er meinte, dass er volles Vertrauen in die Prüfinstitutionen in Deutschland habe, da es hier strenge Regeln und keine Korruption gäbe. Außerdem wäre auch klar, dass dieses deutsche Unternehmen es sicher nicht überleben würde, wenn bei den Impfungen was schief läuft – von den Schadensersatzklagen für das mitwirkende amerikanische Unternehmen ganz zu schweigen.

Welcher Geist weht derzeit bei uns?

Es ist tatsächlich verwirrend, in diesem Meinungschaos Klarheit zu finden und ich habe das Gefühl, dass sehr viele Menschen von den vielen unterschiedlichen Meinungen stark verunsichert werden und sich dadurch Ängste und Misstrauen gegen alles aufbauen. Ja, wie unterscheiden wir die Geister?

Johannes Hartl (Gründer des Gebetshauses in Augsburg) sagte in einem Vortrag zum Thema Säkularisierung (Trennung von Gott und Staat), dass sich die Welt ganz sicher verändert und Gott immer mehr verdrängt wird. Das solle uns aber nicht sorgen, denn Gott käme damit schon klar und ER würde auch eingreifen, wenn das Sein Wille sei. Manchmal sollen uns so verwirrende Zeiten auch Klarheit bringen: wir sollen erkennen, was wirklich in der Welt los ist, d.h. wir sollen nicht die Augen vor der Realität (auch nicht vor der Gottlosigkeit) verschließen. Wir sollen wach sein und Veränderungen unserer Gesellschaft und Politik wahrnehmen, aber wir können getrost auf Gott bauen. ER wird alles so gestalten, wie es IHM gefällt. Wichtig ist allein, dass wir das „Salz der Erde“ sind und nicht fade werden. Unsere Aufgabe ist es, Zeugnis für die Liebe Gottes in einer Welt zu geben, die sich immer mehr von Gott abwendet und Mut zu machen. Wir sollen außerdem als „Licht“ für andere leuchten und ihnen damit Hoffnung bringen, die so viele dringend brauchen.

Jesus hat nie die gottlosen Römer oder den römischen Staat angegriffen, sondern hat sich in erster Linie den suchenden Menschen zugewandt und ihnen die Liebe des Vaters und das Reich Gottes näher gebracht. Dabei erzählte Jesus folgendes Gleichnis:

Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen (Matthäus 13, 24-30)

Jesus sagt in diesem Gleichnis, dass es mit dem Himmelreich ist wie mit einem Gutsherrn, der guten Samen auf seinen Acker sät. Nachts kommt dann sein Feind und sät Unkraut aus. Als die Knechte am nächsten Tag das Unkraut entdecken, fragen sie den Gutsherrn, ob sie es ausreißen sollen. Darauf erwidert der Gutsherr, dass sie es bis zur Ernte wachsen lassen sollen, um nicht den Weizen mitauszureißen. Nach der Ernte wird dann das Unkraut gesammelt und vernichtet werden.

Somit ist es auch nicht unsere Aufgabe, das Böse zu bekämpfen. Wir sollen es zwar wahrnehmen, aber wir sollen von unserem Glauben Zeugnis geben! Das ist schon Aufgabe genug. Zu anderen Zeiten oder in anderen Teilen der Welt konnte oder kann dies Verfolgung bedeuten oder gar tödlich sein. Auch wir machen uns nicht nur Freunde, wenn wir von unserem Glauben an Gott reden, ob man es hören will oder nicht. Das ist damit gemeint, dass wir das Salz der Erde sein sollen. Um alles andere kümmert sich Gott.

Vielleicht ist für manche Menschen auch das Beten von 5 Rosenkränzen richtig und gut. Jeder hat eine andere Form des Betens und des Zugangs zu Gott. Ich bin überzeugt, dass jede Form echter Suche nach Gott gut ist!

Gebet

Guter Gott, auch ich tue mir schwer, in dem Wust von Meinungen zu unterscheiden und weiß oft nicht, was wahr ist und wem ich vertrauen kann. Am Ende können wir nur Dir vertrauen, denn Du allein bist gut und wahr. Wir bitten Dich um die Gabe, die Geister zu unterscheiden. Hilf uns, dass wir nicht blauäugig die Wahrheit verdrängen, sondern dass wir mutig die Zeichen der Zeit deuten können. Bewahre uns aber auch vor Arroganz und Besserwisserei im Umgang mit anderen Meinungen. Vater, erhalte die Einheit in unserem Land, und mach uns fähig, gemeinsame Lösungen zu suchen und zu akzeptieren. Und mach uns zu Licht für die Menschen, die suchen.

DU allein, Gott, bist groß und wunderbar! Dein Wille geschehe!

Sende deinen Geist…

…und alles wird neu.

Wie oft habe ich in den letzten Jahren dieses Gebetsanliegen ausgesprochen?
Wenn mich mal wieder die Nachrichten von anderen Menschen erreicht haben, die in großer Armut oder Krieg leben müssen. Wenn ich die Ohnmacht spürte, nichts wirklich daran ändern zu können. Wenn ich meine Welt sehe, in der so viel weggeworfen wird, was andere dringend gebrauchen könnten. Wenn ich in meine eigene Plastikmülltonne schaue und mir vorstelle, wie wir unseren Planeten zumüllen.

Hat Gott unser Rufen gehört?

Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, wie eine Veränderung in einem fest eingefahrenem System erfolgen kann. Denn Veränderung führt oft zu Angst bei den Menschen. Deshalb ist es so schwer, vertraute Wege zu verlassen, auch wenn sie uns nicht gut tun.

Viele haben die Erfahrung gemacht, dass erst einschneidende Erlebnisse, wie die Diagnose einer Erkrankung, der Verlust eines geliebten Menschen, den Weg für Veränderungen frei machen. Man sucht nach neuen Möglichkeiten, um das schmerzhaft Vergangene hinter sich zu lassen.

Und hier kommt wieder die Corona-Infektion ins Spiel, die mal kurz die Pause-Taste in unserem Leben gedrückt hat. Derzeit spüre ich eine Entschleunigung im Beruf und zu Hause, was ich als sehr wohltuend empfinde. Ich habe einmal Zeit über mich und die Welt nachzudenken. Dabei ist auch dieser Blog entstanden. Ich denke, dass derzeit viele Menschen kreativ sind und hoffe, dass einige gute Gedanken und Ideen dabei herauskommen, wie wir unser Leben nach Corona nachhaltiger und besser für den Menschen und die Welt gestalten können.

Viele Menschen finden auch wieder zurück zum Glauben. Für mich ist das eine Grundvoraussetzung für gelingendes Leben. Ohne Gott führt unser Leben meistens ins Chaos. Das Problem ist nur, dass wir das oft erst sehr spät erkennen können. Wenn wir aber in der Liebe Gottes bleiben, dann kann unser Leben gelingen.

Josua 1, 8-9

„Über dieses Buch der Weisung sollst du immer reden und Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, genauso zu handeln, wie darin geschrieben steht. Dann wirst du auf deinem Weg Glück und Erfolg haben. Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark? Fürchte dich also nicht und hab keine Angst, denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du unterwegs bist.“

Nachdem Mose gestorben ist, wird Josua sein Nachfolger. Gott fordert ihn auf, mit dem Volk Israel nun in das Land Kanaan zu ziehen, dass Gott Mose und den Israeliten ehemals verheißen hatte. Kanaan heißt „Gelobtes Land“, in dem „Milch und Honig fließen“ und steht für Überfluss und Sicherheit. Gott wollte die Israeliten nach der Sklaverei in Ägypten in ein besseres Leben führen.

Aber es sollte erstmal anders kommen

Da das Volk sich nach dem Auszug aus Ägypten gegen Gott aufgelehnt hat, muss es noch einige Jahre in der Wüste zubringen, bevor es das versprochene Land in Besitz nehmen darf. Jetzt endlich, viele Jahre später, ist es soweit:
Gott macht mit Hilfe Josuas seine Verheißung wahr. Josua soll die Israeliten über den Jordan in die Verheißung führen. Gott sagt dabei Josua und damit dem ganzen Volk der Israeliten ein gelingendes Leben (Glück und Erfolg) zu, wenn sie an seiner Weisung festhalten.

Gebet

Vater, dein Wort am Morgen gibt Zuversicht -gerade in der jetzigen Zeit. Keiner weiß, wie es weiter gehen wird. Auch wir sind derzeit in der Wüste unterwegs, wobei unsere Wüstenzeit erstaunlicherweise in die diesjährige Fastenzeit fällt. Vielleicht brauchen auch wir diese Zeit genau wie das Volk Israel damals.
Vater, hilf uns, diese von außen auferlegte Zeit in der Wüste gut zu nutzen, damit wir uns auf das besinnen, was wichtig in unserem Leben ist. Lass unsere Wüstenzeit uns und der Welt zum Segen werden, damit wir voll Freude Ostern als Neuanfang feiern können.

Corona-Krise: Wo ist Gott?

Wenn Gott heute auf die Erde schaut, wielviel Glaube findet er bei uns?

Ich gehöre zu einer Generation, die noch nie einen Krieg, Hunger oder Seuchen erlebt hat. Im Gegenteil: ich gehöre zu den wenigen Menschen auf dieser Erde, die alles im Überfluss haben. Dabei kann man leicht geneigt sein zu glauben, das wir uns das alles selbst erarbeitet haben.

Wir meinen, ein Recht darauf zu haben, dass wir zwischen 10 frischen Brotsorten auswählen können, dass wir mit dem Auto überall hin fahren können und dass wir Anspruch auf Urlaub in der Welt haben. Auch von der Medizin erwarten wir, dass sie uns jederzeit wieder heil macht. Insgesamt leben wir auf der Überholspur, verbrauchen zuviele Resourcen und produzieren zuviel Müll. Unseren Wert als Mensch beziehen wir aus unserer Wirtschaftsleistung.

Seit einiger Zeit schon mahnen uns die Klimaexperten um eine Änderung unserer Lebensweise. Aber wie soll das gehen? Wir befürchten, dass Änderungen Arbeitslosigkeit zur Folge haben könnten, dass unser Wirtschaftssystem zusammenbricht. Deshalb sind alle bisherigen Klimaziele auch nur halbherzige Lösungen.
Dabei verkraften viele Menschen den hektischen Gang unserer Zeit nicht mehr und werden krank.

Es muss etwas passieren

Da dringt ganz plötzlich in dieses bisher so vertraute Leben ein kleiner Virus ein und führt so nach und nach alles zum Stillstand. Unsere sozialen Kontakte kommen zum Erliegen, sämtliche Kulturveranstaltungen fallen aus, wir sollen zu Hause bleiben, um die Ansteckungskette zu unterbrechen. Restaurants und Läden werden geschlossen. Etwas Unvorstellbares wird plötzlich Realität.

Aus anderen Ländern erreichen uns katastrophale Bilder und der mahnende Aufruf, auf die Vorgaben der Politiker und der Virologen zu hören. Was passiert da gerade? Und da uns diese Situation Angst macht, weil wir sie nicht einschätzen können und die Medienberichte aus den anderen Ländern für uns kaum auszuhalten sind, kommt vielerorts ganz leise der Gedanke: Da war doch mal was…. Meine Oma hat früher immer bei Gewitter gebetet…. Gibt es da jemanden, der uns helfen kann…..

Und da kommt Gott wieder ins Spiel

Ja, es gibt jemanden, der alles in seinen Händen hält. GOTT!! Gott ist die Liebe! Und er sehnt sich nach uns. Er will nicht unser Unglück und Leid. Immer wieder hat er uns Leben in Fülle verheißen, wenn wir zu IHM umkehren. Gott will auch nicht diese Krankheit, die uns derzeit so ängstigt. Aber ER lässt sie zu, damit wir zur Besinnung kommen und zu IHM zurück finden.

Wie kann ich mich an Gott wenden

Erst einmal ist wichtig, dass wir erkennen, dass es einen Gott gibt, der sehnsüchtig auf uns wartet und der uns Leben in Fülle schenken will.

Und dass Gott auch heute wirkt, sehen wir an der Einheit, wie Politik, Wirtschaft, Presse und Gesellschaft derzeit einmütig und ruhig an einem Strang ziehen, um dem Virus die Kraft der Verbreitung zu nehmen. Da ist Gott spürbar. Wir sind also nicht allein im Kampf gegen Corona. Und Jesus sagt uns immer wieder zu: Fürchte dich nicht!

Auf dieses „Fürchte dich nicht“ können wir uns getrost verlassen. Wenn ihr ein Kreuz habt, dann schaut es einmal ganz bewusst an und sagt: Jesus, ich vertraue dir! Sorge DU!
Und dann lasst alles los, was ihr nicht verändern könnt. Ihr werdet merken, wie es euch damit besser geht.